












Wie jedes Jahr fange ich gefühlt bei Null an: alles, was ich bisher zum Thema Weihnachten gestrickt oder gehäkelt habe, ist weg. Fast alles. Denn Verschenken ist schön. Da waren die 24 gehäkelten Minisocken, wo ich jede Menge Muster ausprobiert habe, dann noch die Gestrickten. Auch Wintersterne gingen auf Reisen.
Doch dieses Jahr werde ich mal etwas behalten. Für meinen Weihnachtsbaum habe ich jede Menge Sterne aus dünnstem Baumwollgarn gehäkelt und sie in einem Stärkebad behandelt, damit sie in voller Schönheit am Baum hängen. Anleitungen gibt es dazu jede Menge im Netz, so musste ich mir nichts ausdenken.
Bei der Gardine habe ich das Sternenmuster von einem Läufer übernommen und etwas abgewandelt. Pünktlich zum ersten Advent hängt die rote Gardine an meinem Nordfenster. Der Schnee draußen macht das Bild perfekt. Auch hier habe ich Wäschestärke benutzt, sie soll sich ja am Fenster nicht zusammenrollen. Im Grunde eine Wahnsinnsarbeit, wo ich innerhalb von zwei Wochen jede freie Stunde genutzt habe. Da ich nur die Hinreihen mit Muster (zwei Stäbchen, zwei Luftmaschen) und die Rückreihen mit festen Maschen gehäkelt habe, zog es sich auch hin. Nun bin ich ziemlich glücklich und stolz.